KI-Sichtbarkeit messen:
Kommt deine Marke in ChatGPT & Co. vor?

Du hast es vermutlich schon selbst ausprobiert: einmal ChatGPT gefragt, wer in deiner Branche empfehlenswert ist. Beim ersten Versuch stand deine Marke in der Antwort, beim zweiten waren es plötzlich Konkurrenten. Der Grund: KI-Antworten entstehen bei jeder Anfrage neu, abhängig davon, welche Quellen das System gerade heranzieht.

Um eine aussagekräftige Auswertung zu erhalten, sollte deshalb ein festgelegtes Set an relevanten Prompts regelmäßig über mehrere Systeme hinweg geprüft werden. Gemessen wird im Idealfall wie oft deine Marke in der KI-Antwort erscheint und wie sie dargestellt bzw. wahrgenommen wird.

Wir zeigen dir, wie AI-Tracking in der Praxis funktioniert und wie du mit einem professionellen Setup deine Sichtbarkeit in den KI-Tools steigern kannst.

GEO-Monitoring anfragen
Eine nachdenkliche Person tippt sich an das Kinn, während über ihr ein großes Fragezeichen vor einer helltürkisen Form schwebt, Symbol für Konzepterstellung, Ideenfindung und strategische Planung.

Das Wichtigste zur Messung deiner KI-Sichtbarkeit

  • Was gemessen wird: Wie oft und in welchem Zusammenhang deine Marke in Antworten von ChatGPT, Perplexity, Gemini, dem Google AI Mode und weiteren KI-Systemen erscheint.
  • Metriken/KPIs: Empfehlenswert sind Mentions, Citations, Visibility Score und Sentiment.
  • Die drei Ebenen: Sichtbarkeit (wirst du genannt?), Relevanz (wie prominent?) und Qualität (wie korrekt und positiv?).
  • Womit gemessen wird: Über ein definiertes Prompt-Set, spezialisierte GEO-Monitoring-Tools wie Rankscale oder Semrush sowie Daten aus Search Console und Analytics.
  • Wie oft gemessen wird: Regelmäßig und über längere Zeiträume, damit Entwicklungen sichtbar und Fortschritte belegbar werden. Das Mess-Intervall und die Länge der Zeiträume können je nach Branche, Marktfluktuation oder Saisonen variieren und sollen daher immer individuell beurteilt werden.
  • Was daraus entsteht: Konkrete Ansatzpunkte für Inhalte, Struktur und externe Präsenz.

Diese Kennzahlen zeigen deine KI-Sichtbarkeit

Rankings und Klicks bleiben nach wie vor wichtig. Sie zeigen aber nur mehr einen Teil des Bildes, denn SEO und GEO greifen längst ineinander. Um die Online-Sichtbarkeit weiterhin ganzheitlich darstellen zu können, kommen in der KI-Suche eigene Metriken dazu:

Wirst du genannt?

  • Brand Mentions: wie oft dein Markenname in KI-Antworten gezählt wird.
  • Citations: ob Inhalte deiner Website als Quelle herangezogen werden.
  • Visibility Score: wie konstant deine Website, Marke oder Produkte über längere Zeiträume von der KI ausgespielt wird

Wie prominent erscheinst du?

  • Position: an welcher Stelle innerhalb der Antwort deine Marke steht. Frühe Nennungen sprechen für hohe Relevanz.
  • Share of Voice: dein Anteil an der Sichtbarkeit im Vergleich zum Mitbewerb.
  • Top Sources: welche Domains und Quellen ziehen ChatGPT & Co. zur Beantwortung der Fragen heran.

Wie wirst du wahrgenommen?

  • Sentiment: ob deine Marke neutral, positiv oder kritisch beschrieben wird.
  • Inhaltliche Korrektheit: ob die Angaben zu Angebot und Leistungen tatsächlich stimmen.

Unser Tipp für den Einstieg: Starte mit wenigen Kennzahlen. Mentions, Citations und Sentiment liefern bereits ein erstes aussagekräftiges Bild. Je nach Unternehmen können auch die Kernbereiche mit tieferen Kennzahlen betrachtet werden.

Gerne beraten wir dich individuell. 

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Zudem sind zwei Blickwinkel zu unterscheiden, denn deine Website und deine Marke tauchen in KI-Antworten unabhängig voneinander auf:

Deine Website

Deine Inhalte dienen als Quelle für eine KI-Antwort, im besten Fall inklusive Verweis auf deine Seite. Besonders relevant für Ratgeber und Wissensinhalte.

Deine Marke

Dein Unternehmensname wird genannt, wenn jemand nach einer Lösung sucht. Das zahlt direkt auf deine Bekanntheit ein, auch ohne Klick.

Gut zu wissen: Beide Blickwinkel ergänzen einander. Deine Marke kann empfohlen werden, während eine andere Quelle zitiert wird – und umgekehrt. Deshalb messen wir beides gemeinsam.

Womit lässt sich KI-Sichtbarkeit messen?

Datenquelle Datenquelle
Du siehst: Du siehst:
Beachte: Beachte:
Datenquelle Google Search Console
Du siehst: wie oft URLs eurer Website in generativen KI-Funktionen in der Google Suche und in Discover angezeigt wurden.
Beachte: Generative AI-Impressionen aktuell erst bei manchen Domains verfügbar
Datenquelle Bing Webmaster Tools
Du siehst: eigenen Bereich zur KI-Performance
Beachte: Bildet das Bing-Umfeld ab
Datenquelle Google Analytics 4
Du siehst: Besuche aus ChatGPT, Perplexity oder Gemini
Beachte: Zeigt Klicks, ergänzend zu reinen Nennungen
Datenquelle Spezialisierte Monitoring-Tools (Rankscale, Semrush)
Du siehst: Brand Mentions, Citations, Visibility Score, Sentiment-Analysen, Share of Voice , u.v.m.
Beachte: Arbeiten mit Prompt-Sets, sind aussagekräftig über längerfristigen Zeitraum

Gut zu wissen: Die Ansicht für Generative AI in der Google Search Console wird seit Juni 2026 schrittweise ausgerollt und steht deshalb noch nicht für jede Website bereit. Für ein vollständiges Bild lohnt sich jedoch generell die Kombination mehrerer, voneinander unabhängiger Datenquellen.

Unsere Profi-Werkzeuge: Rankscale und Semrush Enterprise

Neben den Standard-SEO-Tools greifen wir als GEO-Agentur beim AI-Tracking auf zwei professionelle, auf KI spezialisierte Plattformen zurück und sind bei beiden zertifizierter Partner:

Rankscale

Ist rein auf die KI-Suche spezialisiert. Die Plattform beobachtet ChatGPT, Perplexity, Google AI Mode & Co in einer Ansicht. Sie erfasst neben Nennungen und Zitationen auch den genannten Mitbewerb sowie das Sentiment.

Semrush Enterprise

Bringt SEO- und GEO-Welt zusammen. Das ist besonders wertvoll, wenn Rankings, Traffic und KI-Sichtbarkeit in einem gemeinsamen Reporting zusammenlaufen sollen – inklusive Markenwahrnehmung, einflussreicher Quellen und technischer Prüfung auf KI-Crawlbarkeit.

Welches Setup passt zu dir? Das hängt von deinen Zielen, deinem Markt und deinem bestehenden Reporting ab. Genau das klären wir gemeinsam, bevor die erste Messung startet. So bekommst du von Anfang an Zahlen, mit denen du deine KI-Sichtbarkeit laufend steigern kannst.

So setzen wir dein KI-Monitoring auf

Ausgangslage sichten

Gemeinsam klären wir, für welche Leistungen, Zielgruppen und Märkte du in der KI-Suche erwähnt werden willst. Dann starten wir dort, wo bereits Daten vorliegen: bei deinem bestehenden Keyword-Set. Es zeigt, für welche Themen du heute bereits gefunden wirst und bildet die Grundlage für die weitere Vorgehensweise.

Prompt-Set entwickeln und freigeben

Aus dem bereits gewohnten Keyword-Set entsteht ein Prompt-Set, um relevante Themen für dein Unternehmen gezielt abzufragen. Mit Markennamen und vor allem auch ohne. Bevor das Tracking startet, gehen wir das Set gemeinsam durch. Denn niemand kennt deine Kundinnen und Kunden besser als du.
Bildinfo: Verschiedene Prompt-Typen – von Markenabfragen über Preis-Leistungs-Vergleiche bis zu Produktdetails und regionalen Empfehlungen.

KI-Systeme festlegen

Welche Plattformen sind für dich relevant? ChatGPT, Perplexity, Gemini oder der Google AI Mode – die Auswahl richtet sich nach deiner Zielgruppe. Auch Markt und Sprache werden hier berücksichtigt.

Passende Tools auswählen

Jetzt geht es um das richtige Werkzeug. Je nach Umfang und Budget kommen Tools wie Rankscale, Semrush, Accuranker, etc. zum Einsatz. Wir beraten dich gerne, welches Setup zu deinen Zielen passt.

Tracking einrichten. Die freigegebenen Prompts werden in den Tools hinterlegt und ab sofort regelmäßig gemessen. So entsteht ein erster Startwert und darauf aufbauend lässt sich die Entwicklung über einen längerfristig definierten Zeitraum verfolgen.

Ergebnisse auswerten. Aus den gesammelten Daten entsteht somit ein umfassendes Reporting, bei welchem folgende Blickwinkel betrachtet werden:

Sichtbarkeit

Bei welchen Fragen wirst du genannt? Welche Themen laufen bereits gut, wo liegt noch Potenzial?

Quellen

Welche Websites werden für die Antworten besonders häufig herangezogen? Ist deine eigene Seite darunter?

Wahrnehmung

Wie wird über deine Marke gesprochen? Positiv, neutral oder kritisch?

Vom Messen zum Handeln

Ein Dashboard allein bringt aber noch keine Sichtbarkeit in KI-Systemen. Denn der eigentliche Nutzen entsteht dort, wo sich aus Zahlen konkrete Entscheidungen ableiten:

  • Liegt bei einem wichtigen Thema noch Potenzial? Dann ergänzen wir frischen Content.
  • Wird ein Mitbewerber über ein Fachportal empfohlen? Dann werfen wir einen Blick auf deine Präsenz außerhalb der eigenen Website.
  • Wirst du genannt, aber noch nicht mit einer bestimmten Leistung verbunden? Dann schärfen wir deine thematische Positionierung nach.

Genau hier begleiten wir dich: Als GEO-Agentur übernehmen wir nicht nur das laufende Monitoring, sondern leiten daraus auch konkrete Maßnahmen ab, die auf deine KI-Sichtbarkeit einzahlen.

FAQs

Wie oft sollte ich meine KI-Sichtbarkeit prüfen?

Da KI-Antworten sich laufend ändern, empfehlen wir die Messung der KI-Sichtbarkeit in einem regelmäßigen Rhythmus über einen längerfristigen Zeitraum. So erkennst du, ob deine Mentions und Citations steigen und kannst bei Bedarf rechtzeitig reagieren.

Was ist der Unterschied zwischen Mentions und Citations?

Eine Mention ist die Nennung deines Markennamens in einer KI-Antwort. Eine Citation bedeutet, dass Inhalte deiner Website als Quelle für die Antwort genutzt werden. Dabei kann beides unabhängig voneinander auftreten: Deine Marke kann empfohlen werden, während eine andere Seite als Quelle dient.

Wie viele Fragen braucht ein aussagekräftiges Prompt-Set?

Eine feste Zahl gibt es hier nicht. Entscheidend ist, dass die Fragen zu deinem Angebot passen und von der ersten Information bis zur konkreten Anbietersuche die verschiedenen Phasen der Customer Journey abdecken. Welche konkreten Fragen stellen sich also deine Kundinnen und Kunden in jedem Schritt, bevor sie die finale Kaufentscheidung treffen?

Kann ich KI-Sichtbarkeit auch ohne Tool messen

Für den Einstieg kann auch ein schneller Test ohne Tool ausreichen. Beachte jedoch, dass sich die Ergebnisse und Quellen in den KI-Systemen laufend ändern. Daher erzielt jede manuelle Abfrage meistens auch andere Ergebnisse. Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, empfehlen wir die Nutzung von spezialisierten Tools wie Rankscale oder Semrush. Hier können gezielt relevante Themen und Kennzahlen über ein längerfristiges, aussagekräftiges Monitoring erfasst werden. Gerne beraten wir dich zu deinen Möglichkeiten.

Ist KI-Sichtbarkeit auch für kleinere Unternehmen relevant?

Bei spezifischen Fragestellungen zählt oft weniger die Unternehmensgröße als die inhaltliche Tiefe. Wer sein Thema klar, aktuell und eindeutig aufbereitet, hat gute Chancen, in KI-Antworten aufzutauchen – unabhängig davon, wie groß das Unternehmen dahinter ist.

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